Vor der Kontoeröffnung
Bereiten Sie Gründungsnachweis, EIN, Eigentümerdaten, Auszahlkonto und die funktionsbezogenen Anschriften vor. Die Website sollte Produkt, Preise, Kontakt, Liefer- oder Leistungsbedingungen, Datenschutz und Rückerstattung verständlich darstellen.
Produkt- und Länderrisiko erklären
Beschreiben Sie, was verkauft wird, wer zahlt, wann geliefert wird und welche Länder beteiligt sind. Besonders bei Vorleistungen, langen Lieferzeiten, Plattformmodellen oder regulierten Produkten können zusätzliche Nachweise erforderlich werden.
US-Gesellschaft und deutscher Betrieb
Eine US-Firma ändert nicht automatisch, wo das Unternehmen tatsächlich geleitet wird. Verträge, Zahlungsflüsse und Buchhaltung sollten die reale Struktur abbilden. Prüfen Sie getrennt, welche deutschen Steuer- und Verbraucherschutzfragen bestehen.
Nach der Freigabe
Überwachen Sie Rückbuchungen, Erstattungen, Liefernachweise und ungewöhnliche Volumenänderungen. Exportieren Sie Daten regelmäßig und stimmen Sie Auszahlungen mit der Buchhaltung ab. Änderungen an Eigentümern, Website oder Produkt sollten konsistent aktualisiert werden.
Beschränkte Geschäftsmodelle vorab prüfen
Stripe veröffentlicht eine Liste verbotener und eingeschränkter Geschäftsmodelle. Eine rechtlich zulässige Tätigkeit ist nicht automatisch ohne weitere Prüfung freigegeben. Prüfen Sie Produkt, Zielmärkte und Zahlungsfluss vor der Integration und beschreiben Sie das Geschäftsmodell im Konto genauso wie auf Website, Verträgen und Rechnungen.
Rückbuchungen als Betriebsprozess behandeln
Bei einem Dispute können Zahlungsbetrag und Gebühren unmittelbar das verfügbare Guthaben belasten. Speichern Sie deshalb Leistungs-, Liefer- und Kommunikationsnachweise geordnet nach Transaktion. Klare Produktbeschreibungen, erreichbarer Support und nachvollziehbare Erstattungen reduzieren Missverständnisse, ersetzen aber keine individuelle Kontoprüfung durch Stripe.