Waren- und Vertragsfluss zeichnen

Halten Sie Hersteller, Verkäufer, Lager, Versand, Importeur und Rechnungsaussteller fest. Diese Rollen beeinflussen Haftung, Zoll, Sales Tax, Buchhaltung und Konto-Prüfung. Der Zahlungsfluss sollte zum Warenfluss passen.

Lager und Personal als Anknüpfungspunkte

Eigene oder ausgelagerte Bestände in einem Staat können Pflichten auslösen. Auch Mitarbeiter, Büros oder regelmäßige Tätigkeiten sind relevant. Prüfen Sie Gesellschaftsregistrierung, Steuer und Lizenzen für jeden tatsächlichen Standort.

Marktplatz und eigener Shop

Marktplätze können einzelne Steuer- und Zahlungsfunktionen übernehmen, aber nicht das gesamte Unternehmen. Trennen Sie Marktplatzumsätze, eigenen Shop, Rückerstattungen und Gebühren in Daten und Buchhaltung.

Retouren, Chargebacks und Cashflow

Dokumentieren Sie Lieferzeiten, Rückgabe, Support und Nachweise. Zahlungsreserven, Verzögerungen und Rückbuchungen können die Liquidität belasten. Planen Sie einen realistischen Puffer und alternative Auszahlungswege.

Retouren und Kundenservice lokalisieren

Legen Sie fest, wohin Rücksendungen gehen, wer Erstattungen freigibt und welche Einheit gegenüber Kunden kommuniziert. Diese Entscheidungen beeinflussen Kosten, Zahlungsrisiko und die Glaubwürdigkeit des US-Auftritts. Website, Versandbestätigung und Zahlungsbeschreibung sollten dieselbe verantwortliche Einheit nennen.

Praktische Startcheckliste

Vor dem ersten Verkauf sollten Produktzulässigkeit, Importrolle, Lagerorte, Versicherung, Zahlungsanbieter, Rückgabeprozess und Buchhaltung geklärt sein. Prüfen Sie zusätzlich, ob Lager oder Dienstleister eine Registrierung in weiteren Staaten auslösen können. Die deutsche Geschäftsleitung und Besteuerung bleiben davon getrennt zu beurteilen.