Tochter oder Zweigniederlassung
Eine Tochter ist ein eigener Rechtsträger; eine Branch lässt die deutsche GmbH direkter in den USA handeln. Vergleichen Sie Haftung, Verträge, Steuer, Berichtswesen, Bankfähigkeit und Exit. Die formale Trennung muss im Betrieb tatsächlich eingehalten werden.
Kapital und Governance
Dokumentieren Sie Beteiligung, Finanzierung, Board- oder Managerrollen, Zeichnungsrechte und Konzernfreigaben. Darlehen und Einlagen sind getrennt zu behandeln. Wichtige Entscheidungen sollten in beiden Gesellschaften nachvollziehbar beschlossen werden.
Intercompany-Verträge
Leistungen, IP-Nutzung, Waren, Personalüberlassung und Kostenverteilung benötigen klare Vereinbarungen. Preise und Verantwortlichkeiten sollten dem tatsächlichen Ablauf entsprechen. Die Verträge bilden die Grundlage für Buchhaltung und steuerliche Dokumentation.
US-Team und Reporting
Payroll, Benefits, Versicherungen und lokale Pflichten hängen von Arbeitsort und Rolle ab. Legen Sie fest, welche Finanz- und Complianceinformationen die deutsche Mutter regelmäßig erhält und wer Abweichungen eskaliert.
Konzerninterne Verantwortung sichtbar machen
Erstellen Sie eine Verantwortungsmatrix für Vertrieb, Produkt, Personal, Datenschutz, Finanzen und Compliance. Jede Aufgabe erhält ausführende Einheit, Freigabeinstanz und Dokumentationsort. So bleibt die Haftungstrennung im Alltag nachvollziehbar und die US-Tochter wird nicht nur als Rechnungsadresse verwendet.
Entscheidung vor dem Aufbau
Vergleichen Sie Tochter, Zweigniederlassung, Direktvertrieb und Partner anhand eines realistischen Umsatz- und Personalszenarios. Berücksichtigen Sie Intercompany-Verträge, Reporting, Payroll, Versicherungen und mögliche Exitkosten. Die US-Struktur wird gesellschaftsrechtlich gewählt; die deutsche steuerliche Behandlung wird davon getrennt geprüft.